Gemeindeversammlungen zur Presbyteriumswahl

Aus Anlass der bevorstehenden Presbyteriumswahlen lädt die Evangelische Versöhnungs-Kirchengemeinde zu Gemeindeversammlungen ein:

Bezirk Rheda: Mittwoch, 16. November um 19.00 Uhr (nach dem Buß- und Bettags-Gottesdienst) in der Stadtkirche

Bezirk Wiedenbrück: Montag, 14. November um 19.00 Uhr im Gemeindehaus (Wichernstraße 2) eigeladen.

Bezirk Herzebrock-Clarholz: Montag, 14. November um 19.00 Uhr im Gemeindehaus Herzebrock 

Bezirk Langenberg: Mittwoch, 16. November um 20.00 Uhr (nach dem Buß- und Bettags-Gottesdienst) in der Friedenskirche 

 

Es wird dann über den Ablauf des Wahlverfahrens, die Aufgaben des Presbyteriums und die Kandidatensuche berichtet. Die Frist zur Abgabe der Wahlvorschläge geht vom 11. bis zum 26. November 2011. Ein Vorschlag muss von mindestens fünf Gemeindemitgliedern per Unterschrift unterstützt werden. In der Ev. Versöhnungs-Kirchengemeinde müssen insgesamt 20 Personen (fünf für jeden Ortsbezirk) gewählt werden. Etliche der bisherigen Presbyterinnen und Presbyter werden nicht wieder antreten, sodass eine Neustrukturierung des Leitungsgremiums erfolgen wird.   

„Aufkreuzen für die Gemeinde“ so lautet das Motto der Kirchenwahlen, die am 5. Februar 2012 in der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) stattfinden. Aufkreuzen und Ankreuzen: Alle vier Jahre stehen die Presbyterien, die Leitungsgremien der örtlichen Kirchengemeinden, zur Wahl. Damit eine Wahl zustande kommt, braucht es möglichst viele Kandidatinnen und Kandidaten: Alle volljährigen Frauen und Männer, die zur Gemeinde gehören, können sich zur Wahl stellen. Eine Wahlperiode dauert vier Jahre.

Das Presbyterium ist verantwortlich für die Gestaltung des Gemeindelebens, kümmert sich um Mitarbeitende und Finanzen: Es vertritt die Gemeinde im rechtlichen Sinne, trägt also auch Verantwortung für den Haushalt und als Arbeitgeber. Das Presbyterium bestimmt den Kurs der evangelischen Kirche vor Ort, setzt Schwerpunkte und Akzente, trifft in bewegten Zeiten weitreichende Entscheidungen. Vielerlei Gaben, Fähigkeiten und Kompetenzen sind gefragt – ob Pädagogik, Kreativität und Fantasie, Organisationsentwicklung, Bauwesen oder Finanzen.

„Presbyteriumswahlen sind ein evangelisches Markenzeichen. Unsere Evangelische Kirche von Westfalen wird von Presbyterien und Synoden geleitet und nicht von Pfarrern und Bischöfen“, erklärt Präses Alfred Buß, leitender Theologe der Evangelischen Kirche von Westfalen: „Die Wahlen zum Presbyterium sind ein Kernstück der Ordnung, die sich unsere Kirche gegeben hat. Sie baut sich von ‚unten’ her auf, von den Gemeinden.“ Gewählt wird am 5. Februar in ganz Nordrhein-Westfalen. (-beu)

 

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