Oberon und seine Elfen sorgen für reichlich Verwirrung

Ehrenamtlichenfest als Sommernachtstraum

 

 In einen Elfenwald verwandelte sich jetzt die Wiedenbrücker Kreuzkirche. Unter dem Motto „Ein Sommernachtstraum“ veranstaltete die Evangelische Versöhnungs-Kirchengemeinde ein Dankeschön-Fest für alle Ehrenamtlichen aus Herzebrock-Clarholz, Rheda-Wiedenbrück und Langenberg-Benteler. Begrüßt wurden die Gäste im Sommernachts-Wald durch Elfenkönig Oberon (Marco Beuermann), der am Abend auch durchs Programm führte. Erzieherinnen der Kindertageseinrichtungen „Bunte Welt“ und „Sonnenschein“ hatten dabei für eine stimmungsvolle Dekoration gesorgt. In seiner Andacht ging der Vorsitzende, Pfarrer Michael Hayungs, auf den Monatsspruch ein und betonte, dass bei allem Wirken in der Gemeinde Jesus immer selbst anwesend sei. Er stellte heraus, dass ehrenamtliches Handeln unverzichtbar für die Kirche sei. In einem Jahres-Rückblick wurden bildlich noch einmal die Höhepunkte der vergangenen zwölf Monate vor Augen geführt. Dabei fehlte auch ein Ausblick auf Veranstaltungen in der kommenden Zeit nicht. Danach konnten sich alle Ehrenamtlichen an einem reichhaltigen Grillbüffet stärken. Das sommerliche Wetter lud zum Verweilen an den Stehtischen vor der Kirche und im extra aufgebauten Zelt ein. Den Höhepunkt des Abends bildete ein buntes Programm, bei dem sich das Pfarrteam und die Erzieherinnen der Krumholz-Kita auf der Bühne alle Mühe gaben, den Gemeindealltag zu stemmen. Aber die Sommerwald-Elfen unter Führung von König Oberon sorgten eine ganze Woche lang für ordentlich Verwirrung. So stiegen alle Anwesenden in der vollbesetzen Kreuzkirche auch mit dem Lied „Wohl denen, die da wandeln vor Gott in Heiterkeit“ ins Programm ein. Danach machte sich das Presbyterium Gedanken über Werbemaßnahmen, um Kirche wieder attraktiv zu machen; eine Chorprobe geriet aus dem Ruder und eine leicht hysterische Mutter (Bärbel Page) versuchte ihre Tochter im Gemeindebüro zur „Kommullion“ anzumelden. Die Konfirmanden lernten das Lied „Wir sind Versöhnung“ kennen und im Kindergarten trieben Aschenputtel, eine Fee und ein schöner König ihr Unwesen. Rainer Moritz und Jens Hoffmann sorgten immer wieder für musikalische Einlagen an Piano und Bass und mit einem Saxophon-Duett. Absoluter Höhepunkt war das bekannte Sesamstraßen-Lied „Mana Mana“, bei dem das Pfarrteam aus Mülltonnen auftauchte. Hier hatten die Zuschauer am Ende Lach-Tränen in den Augen. Jens Hoffmann blickte schließlich mit einem Augenzwinkern auf sein erstes Jahr als Vikar zurück. Zum Abschluss nahmen alle Anwesenden an einer Verlosung von Büchern, CD’s, Konzertkarten und anderen Preisen teil. Der Abend klang bei lauen Temperaturen und kühlen Getränken im Sommernachts-Wald aus.(Marco Beuermann)

 

 

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