Herzlich Willkommen in unserer Kirchengemeinde.

Hier sehen Sie die letzten Nachrichten aus unserer Kirchengemeinde.
Weitere finden Sie auch im Nachrichtenarchiv.

 

Im wunderschönen Monat Mai

   

Konzertabend der Stiftung Via Nova

Unter dem  Motto „ Im wunderschönen Monat Mai“ erklangen Anfang Mai in der Stadtkirche Rheda Lieder von Robert Schumann. Die Stiftung „Via Nova“ der Ev. Versöhnungs-Kirchengemeinde hatte zu einem Konzertabend eingeladen. Eine frühlingshaft dekorierte Stadtkirche empfing die zahlreichen Zuhörer. Jeder wurde – passend zum  Motto – mit einem Schoko-Maikäfer begrüßt.   

Jutta Carstensen (Sopran) und Patrycja Stork (Piano) aus Gelsenkirchen präsentierten mit „Dichterliebe“, „Frauenliebe und Leben“ und dem Liederkreis Op. 39 Vertonungen von Texten von Heinrich Heine und Joseph von Eichendorff. Daneben erklangen auch einige Klavierstücke von Clara und Robert Schumann. 

Nach der Pause des Konzerts verabschiedete der Vorsitzende der Stiftung, Pfarrer Michael Hayungs, das langjährige Stiftungsrats-Mitglied Jürgen Lohmann aus seinem Amt. Der Herzebrock-Clarholzer Bürgermeister hatte die Stiftung im Jahr 2002 mit gegründet. Hayungs dankte Lohmann für dessen langjähriges Engagement. Zugleich hieß er Hendrik Menzefricke-Koitz als Lohmanns Nachfolger im Stiftungsrat willkommen.  

Das fünfköpfige Gremium koordiniert die Arbeit und Veranstaltungen der Stiftung und entscheidet über Förderanträge im Bereich Kulturförderung und Kinder- und Jugendarbeit.  (-beu)

Fotos:

* Jutta Carstensen (Sopran) und Patrycja Stork (Piano) gestalteten einen Konzertabend mit Werken von Robert Schumann. 

* Der Stiftungs-Vorsitzende Pfarrer Michael Hayungs verabschiedete Jürgen Lohmann und begrüßt Hendrik Menzefricke-Koitz (von links) im Stiftungsrat. (Fotos: -beu)

 

Die 5. Nacht der offenen Kirchen zu Pfingsten

Gottesklänge in Rheda-Wiedenbrück

In der Nacht von Pfingstsonntag auf den Pfingstmontag (27. Mai 2012) werden in Westfalen und Lippe fast 300 Kirchen in den Abend- und Nachtstunden geöffnet sein. Bereits zum fünften Mal laden evangelische Gemeinden zu einer Nacht der offenen Kirchen ein. Auch die Evangelische Versöhnungs-Kirchengemeinde beteiligt sich an der 5. Nacht der offenen Kirchen. Am Abend des Pfingstsonntags sind alle herzlich in die Stadtkirche Rheda und die Wiedenbrücker Kreuzkirche eingeladen. Im Mittelpunkt steht das Jahresthema „Gottesklang“. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei – Spenden sind gerne gesehen.

Himmlische Klänge in der Stadtkirche Rheda 

Die Kirchennacht in der Stadtkirche Rheda steht unter dem Motto „Himmlische Klänge“. Das 400-jährige Gotteshaus kann als vielseitiger und einzigartiger Klangraum erlebt werden. Den Auftakt machen die Kindertagesstätten um 17 Uhr mit Liedern, Tänzen und Musik von Kindern (nicht nur) für Kinder. Um 18 Uhr folgt ein musikalischer Gottesdienst zum Pfingstfest, gestaltet von Pfarrer Rainer Moritz. Anschließend können sich die Besucher am Buffet stärken. 

Um 20 Uhr verzaubert das Duo Harpan mit himmlischer Musik für Harfe und Panflöte. Der Panflötist Sebastian Pachel wird zusammen mit seiner Frau Jana-Maria Pachel (Bielefeld) ein Programm aus bekannten und unbekannteren Werken unter anderem von Donizetti, Mozart, Iber und Monti darbieten. Das Konzert bietet eine abwechslungsreiche Reise durch die vielfältigen Möglichkeiten der rumänischen Panflöte. Durch eine ausgereifte Spieltechnik ist es möglich, auch virtuose klassische Musik zu spielen. In der Nacht der offenen Kirchen kommen Panflöten in verschiedenen Größen zum Einsatz, von der Altpanflöte bis hin zur großen Kontrabasspanflöte.

Poetisch und romantisch wird es dann zum „Herzklang“ um 21.15 Uhr: Die Heilpraktikerin Helga Gosau (Rheda-Wiedenbrück) bringt zum ersten Mal in der Öffentlichkeit eigene Gedichte zu Gehör. Die lyrischen Texte verdichten Natur- und Alltagserfahrungen ebenso wie spirituelles Erleben und werden von Harfenmusik umrahmt, gespielt von Jana-Maria Pachel. Ab 22.15 Uhr lassen Kantorin Angelika Keffel und Pfarrer Rainer Moritz an der Orgel und auf dem Klavier Tastenträume erklingen. Unter anderem erklingt die expressive Polonaise „La bella capricciosa“ von Johann Nepomuk Hummel. Den Ausklang bildet ab 23 Uhr eine liturgische Feier mit Gesängen, Meditation und Saxophon-Musik.

Eine besondere Attraktion zum 400-jährigen Jubiläum der Stadtkirche ist der originalgetreue Nachbau des Dachstuhles der Stadtkirche, der von angehenden Zimmerleuten des Reckenberg-Berufskollegs gebaut wurde. Das Modell ist vom 26. Mai an bis zum 17. Juni im evangelischen Gotteshaus zu sehen. 

Programmablauf:

17.00 Uhr: Auftakt: Klangzauber der KITAS

18.00 Uhr: Gottesklang: Musikalischer Pfingstgottesdienst

19.00 Uhr: Gaumen(an)klang: Kaltes Buffet à la „Haste Töne?“

20.00 Uhr: Harfenklang: Konzert mit Harfe und Panflöte

21.15 Uhr: Herzklang: Poesie und Harfenmusik

22.15 Uhr: Tastenklang: Musik für Orgel und Klavier

23.00 Uhr: Nach(t)klang: Liturgischer Ausklang

 

Kreuzkirche Wiedenbrück: Sehen - Hören - Staunen 

In der Wiedenbrücker Kreuzkirche steht der Abend unter dem Motto „Gottesklang: Sehen – Hören – Staunen“. Das Programm soll besonders ein jüngeres Publikum ansprechen. Los geht’s um 19.30 Uhr mit dem hiesigen Chor „EverySing“. Er wird mit Gospels, Spiritual und jüdischen Liedern besondere musikalische Akzente setzen. Die Guido-Hardieck-Band rund um Vikar Jens Hoffmann bietet ab 21.30 Uhr mit Worship-Songs und aktuellen Rock- und Popstücken ein mitreißendes Programm. 

Schon zur Tradition ist das reichhaltige Büffet auf der Empore der Kreuzkirche geworden. Den absoluten Höhepunkt des Abends bildet um 23 Uhr eine Lasershow. Unter dem Motto „Music was my first love“ wird dabei das Gotteshaus in ganz neues Licht gerückt werden. Dominik Rüpp und sein Team der „Dance Factory“ sorgen für einen besonderen Seh- und Hörgenuss, der von der Stiftung “Via Nova” gesponsert wird.

Programmablauf:

19.30 Uhr: Singet dem Herrn ein neues Lied! (Auftritt des Chores „EverySing“)    

20.15 Uhr: Kommt herbei, schmecket und sehet… (Büffet und Getränke)

21.30 Uhr: Wer Ohren hat, der höre! (Worship und Popmusik mit der Guido-Hardieck-Band)

23.00 Uhr: Music was my first love (Lasershow der „Dance Factory”)

Fotos:

* Eine Lasershow der „Dance Factory” bildet den Höhepunkt der Kirchennacht in Wiedenbrück.

* Für himmlische Klänge wird das HarPan-Duo sorgen.

 

 

Mit Balthasar die Schöpfung erleben

 

Kinderkirche "Ki (keri) Ki" in Wiedenbrück  

Zusammen mit dem Löwen Balthasar erlebten zahlreiche Kinder jetzt im Gemeindehaus Wiedenbrück die Wunder der Schöpfung Gottes. Nach einem gemeinsamen liturgischen Einstieg mit Gebeten und Liedern konnten die Kinder hautnah erfahren, wie wunderbar Gottes Werk ist. 

So wurde deutlich, dass Gott uns allen den Atem zum Leben geschenkt hat – und was man mit dem eigenen Atem alles machen kann. An Hand einer „Rose von Jericho“ erlebten alle auf eindrückliche Weise, wie wichtig Wasser für alle Lebewesen ist. 

Während die Kinder auf die biblische Botschaft hörten, hatten deren Eltern bei einem Stehkaffee die Möglichkeit, mit den Bezirkspfarrern ins Gespräch zu kommen.

Die Kinderkirche findet monatlich an einem Samstagvormittag von 10.00 bis 12.30 Uhr im Wiedenbrücker Gemeindehaus (Wichernstraße 2) statt. Weitere Termine der Kinderkirche in Wiedenbrück sind: 12. Mai, 16. Juni, 8. September, 27. Oktober, 17. November und 8. Dezember.  (-beu)  

 

Abendmahl - Ich liebe es

 

2. Jugendgottesdienst der Reihe "aufgekreuzt"

„AbendMahl – Ich liebe es“ – unter diesem Motto feierte die Evangelische Versöhnungs-Kirchengemeinde jetzt den zweiten gesamtgemeindlichen Jugendgottesdienst der neuen Reihe „aufgekreuzt“. Etliche Jugendliche aber auch Erwachsene waren der Einladung in die Stadtkirche Rheda gefolgt und erlebten einen Gottesdienst der besonderen Art.

Statt Orgelmusik empfingen die Besucher Bandklänge von Liedern wie „You are holy“ oder „Hallelujah“. Mitglieder von Ten Sing hatten eigens für den Gottesdienst eine ansprechende Liedauswahl getroffen. Viele Gottesdienstbesucher ließen sich mitreißen und sangen und klatschten fröhlich mit. 

Anstatt eines Pfarrers am Altar moderierten mit Nina und Marvin zwei Jugendliche von der Kanzel aus den Gottesdienst. In einer kleinen Spielszene erklärte Jesus persönlich (gespielt von Vikar Jens Hoffmann) seinen Jüngern und Jugendlichen, was es mit dem Abendmahl auf sich hat. So wurde deutlich, dass der Mensch nicht nur von Burgern und Cola satt wird sondern auch Hunger nach Liebe, Freundschaft und Vergebung hat.

Texte und Gebete, die junge Menschen erarbeitet hatten, rundeten den Gottesdienst ab. In einem großen Kreis, der sich durch die gesamte Stadtkirche zog, wurde als Höhepunkt auch gemeinsam das Abendmahl gefeiert. Nach der Feier verweilten etliche Besucher an einer langen Tafel inmitten der Kirche und kamen bei einem gemeinsamen Essen ins Gespräch.

Die nächsten Jugendgottesdienste der Reihe „aufgekreuzt“ sind für den 23. September in Langenberg und für den 1. Dezember in Clarholz geplant.   (-beu)

 

Fotos:

* Jesus (Jens Hoffmann) erklärt den Jugendlichen, was es mit dem Abendmahl auf sich hat.

* Eine Band aus Ten-Sing-Mitgliedern begleitete die Lieder im aufgekreuzt-Jugendgottesdienst.

* Nach dem Gottesdienst waren die Besucher zu einem Essen in der Stadtkirche eingeladen.   (Fotos: Beuermann)

 

Reise nach Lettland, Estland und Besuch in Matisi

               

 

Versöhnungs-Kirchengemeinde

Rheda-Wiedenbrück

c/o Birgit Strothenke

Am Ruthenbach 24

33378 Rheda-Wiedenbrück

Tel.: 05242/931587

Fax: 05242/404780

www.freundeskreis-matisi.de 

Im Rahmen der partnerschaftlichen Beziehungen der Kreise Gütersloh und Valmiera, die schon seit 20 Jahren bestehen, haben sich auch intensive Beziehungen zwischen der Ev. Versöhnungs-Kirchengemeinde Rheda-Wiedenbrück und der Ev. Kirchengemeinde Matisi in der Region Valmiera entwickelt. 5 Jahre nach dem letzten Besuch einer Delegation in Matisi wird nun erneut eine Reise zur Partnergemeinde angeboten: In der Zeit von Mittwoch, 26.09., – Mittwoch, 03.10.2012, (vor den Herbstferien) besteht während einer 8-tägigen Rundreise Gelegenheit, die landschaftlichen Schönheiten und die Gastfreundschaft Lettlands und Estlands kennen zu lernen. Höhepunkt der Reise wird ein ganztägiger Besuch der Partnergemeinde Matisi mit vielen Begegnungen mit Menschen aus der Region Valmiera sein. 

Die Unterbringung erfolgt in zentral gelegenen guten Mittelklassehotels mit Halbpension in Riga (3 Nächte), Valmiera (2 Nächte) und Tallinn (2 Nächte). Die Reise beinhaltet u.a. eine Stadtführung in Riga, eine Fahrt in den Gauja-Nationalpark, Besuche der Städte Cesis und Sigulda, Besichtigung der Universitätsstadt Tartu und des Lahemaa-Nationalparks in Estland sowie eine Stadtführung in Tallinn. Daneben ist ein Termin in der Deutschen Botschaft in Riga sowie ein Zusammentreffen mit Kirchenvertretern vorgesehen. 

Die Kosten für diese Reise betragen einschließlich Flug ab Düsseldorf nach Riga sowie Rückflug von Tallinn nach Düsseldorf mit Air Baltic und Unterbringung inkl. Halbpension einschließlich Transfers und Eintrittsgeldern etwa 950,- €. 

Nähere Informationen erteilt Birgit Strothenke unter Tel. 05242/931587.

 

Nachtrag: Die Reise ist mittlerweile ausgebucht! Eine 14-köpfige Gruppe freut sich auf die Partnerschaftsreise! 

 

Rent a TEN SINGer - Aktion im Oktober

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr führte TEN SING Rheda-Wiedenbrück die Aktion auch 2011 weiter. So arbeiteten wieder passend zum Herbst am Samstag, dem 22. Oktober, zwischen 9 und 17 Uhr die TEN SINGer, die sonst singen, Musik machen, Theater spielen und tanzen.

Sie haben gegen eine Spende Aufgaben im Haus und im Garten erledigt. Die Höhe der Spende blieb den Auftragsgebern selbst überlassen. Die Einnahmen sollen die Finanzierung des nächsten Konzerts am 24.03.2012 im Reethus unterstützen. Dieses Jahr gingen die Aufgaben von Autos sauber machen, über Gartenarbeit bis zum Fensterputzen.

Es fuhren mit dem Fahrrad je zwei  bis fünf TEN SINGer zu einer Familie und arbeiteten dort für ein paar Stunden. Da die meisten Arbeiten im Garten anstanden, war es super, dass die Sonne den ganzen Tag schien. So wurden in Gärten Laub geharkt, Äste geschnitten, Rasen gemäht, Fugen gesäubert, Brennnesseln gezogen, Brombeeren geerntet, Unkraut gejätet, Holz gestapelt und gefegt. Zusätzlich haben TEN SINGer Fenster geputzt und Autos gewaschen und ausgesaugt.

Durch die fleißige Arbeit der TEN SINGer haben wir über 300 Euro erarbeitet und hatten jede Menge Spaß!!! Im Schnitkerhaus haben wir dann alle zusammen mit Sarah Schmidt und Artur Töws den Abend ausklingen lassen. Dort gab es nach einem anstrengenden Tag ein leckeres Buffet mit Suppe und Grillwürstchen. Zusammen haben wir dann noch gemalt, Musik gehört und die Fotos des Tages angeschaut.  (Louisa)

 

Wegweiser in die Zukunft

Die Evangelische Versöhnungs-Kirchengemeinde hat eine Gemeindekonzeption erarbeitet. Unter der Überschrift „Wege zu Gott und zu den Menschen“ legt sie dar, was die Gemeinde ausmacht und leitet, was ihr wichtig ist und welche Schwerpunkte und Ziele sie in den nächsten Jahren verfolgen will. Die Pfarrer Marco Beuermann und Michael Hayungs stellten das Konzept am Reformationstag der Öffentlichkeit vor.

Gut ein Jahr nachdem die Evangelischen Kirchengemeinden Rheda und Wiedenbrück im September 2007 zur Versöhnungs-Kirchengemeinde verschmolzen waren, befragte eine Konzeptions-Arbeitsgruppe rund 600 Gemeindeglieder zu ihren Erwartungen und Wünschen. „Auch alle Mitarbeitenden der Gemeinde nahmen teil“, erläuterte Presbyteriumsvorsitzender Hayungs. Auf Basis einer umfangreichen Gemeindenanalyse formulierte die Gruppe ein Leitbild, daraus wurden Schwerpunkte und Leitsätze für die Gemeindearbeit abgeleitet. Immer wieder wurden die Gemeindeglieder informiert und einbezogen.

Im Sommer 2010, so Beuermann, sei die Konzeption eigentlich schon fertig gewesen, „aber dann hat uns unsere Geschichte überrollt.“ Die Pläne der Gemeinde, das marode Schnitkerhaus zu schließen und die offene Jugendarbeit ohne christliche Inhalte aufzugeben, sorgten für heftige Diskussionen. Die Konzeption wurde überarbeitet und im Juni 2011 vom Presbyterium verabschiedet. Im September stimmte auch der Kreissynodalvorstand zu.

Als künftige Schwerpunkte gelten „Arbeit mit Kindern und Jugendlichen“ sowie „Geistliches Leben“. „Wir erhalten unsere drei Kitas nicht nur“, sagte Beuermann, „wir bauen sie aus und nehmen dafür sechsstellige Beträge in die Hand.“ „Dabei unterstützen uns Eltern und Presbyter, die etwa beim Ausbau der Außenflächen mit anpacken“, ergänzte Hayungs. Wichtig sei, Kinder und Jugendliche mit dem Glauben vertraut zu machen und sie in der Gemeinde zu beheimaten. Für jüngere Kinder soll es in allen Pfarrbezirken eine monatliche „Kinderkirche“ geben, für ältere regelmäßige Jugendgottesdienste. Der erste startet am Samstag, 12. November um 18 Uhr in der Kreuzkirche Wiedenbrück. Des Weiteren sind Freizeiten sowie die Begleitung von Ehrenamtlichen geplant. Überlegt werde ferner, für die rund 200 Konfirmanden der Gemeinde ein eigenes Konfi-Camp zu organisieren.

Eine einheitliche Liturgie und regelmäßige gesamtgemeindliche Gottesdienste sollen den Zusammenhalt der Gemeinde ebenso fördern wie spirituelle Angebote und Jahresthemen. 2012 ist das „Jahr der Kirchenmusik“. 

Als Ersatz für das Schnitkerhaus ist ein derzeit vermietetes Gebäude Oelder Straße 28 im Gespräch, das für Jugendarbeit umgebaut werden könnte. Ansonsten wolle man sich von „nicht gemeindlich genutzten“ Immobilien trennen. Die Kirchräume sollen intensiver genutzt, die Liturgie der Gottesdienste vereinheitlicht werden. Entschieden widersprach Hayungs Gerüchten, die Clarholzer Gnadenkirche werde – wie 2006 die Versöhnungskirche in Benteler - aufgegeben: „In den kommenden Jahren wird keine unserer Kirchen geschlossen!“ (kj)

Unter „Wir über uns“ auf dieser Internetseite können Sie die Gemeindkonzeption als pdf-Datei herunterladen.

 

Foto:

Die Pfarrer Michael Hayungs (Presbyteriumsvorsitzender, links) und Marco Beuermann mit der Gemeindekonzeption.  (Foto: Kerstin Jacobsen)

 

Ein knallvergnügter Literatur-Abend

Einen knallvergnügten Abend erlebten jetzt die Zuschauer im vollbesetzten Wiedenbrücker Gemeindehaus. Die Stiftung „Via Nova“ präsentierte eine Benefiz-Veranstaltung mit Werken von Wilhelm Busch, Joachim Ringelnatz, Kurt Tucholsky und Eugen Roth. Neben bekannten Gedichten und Sketchen brachten die vier Akteure auch weniger bekannte Lieder und humorvolle Geschichten auf die Bühne.

So gab Bärbel Page praktische Tipps gegen eine aufziehende Grippe und Ute Stevener nahm sich vor: „Morgen fängt ein neues Leben an.“ Marco Beuermann erzählte in der Rolle des Kapitäns Kuttel Daddeldu eine ganz neue Version des Märchens vom Rotkäppchen und Jens Hoffmann überzeugte neben seinem schauspielerischen Talent auch als Klavierspieler bei Kurt Tucholskys „Sauflied“. Nach zwei äußerst vergnüglichen Stunden spendeten die Besucher reichlich Applaus und am Ausgang Geld zu Gunsten der Gemeinde-Stiftung „Via Nova“. (-beu)

Fotos:

Oben: Kuttel Daddeldu (Marco Beuermann) erzählt seinen Kindern das Märchen vom Rotkäppchen.

Unten: Ein Ehepaar (Ute Stevener und Bärbel Page) versucht, einem Gast (Jens Hoffmann) einen Witz zu erzählen. (Fotos: Hayungs)