




Jesus – die Golden Gate Bridge zu Gott
Die Golden Gate Bridge in San Francisco ist Inbegriff einer früher schier unmöglichen Verbindung. Da wurde 1935 – 1937 eine monumentale Brücke gebaut, die nicht nur seit Jahrzehnten höchsten Belastungen stand hält, sondern deren Ästhetik und Anblick Millionen Menschen sowie Fotografen wie Maler magisch anzieht, um diese Brücke im Bild festzuhalten.
Die gedankliche Verbindung zur Weihnachtsgeschichte ist naheliegend. Gott wird Mensch – Gott baut mit der Geburt des Gottessohnes eine neue belastbare Beziehung zu uns Menschen auf. Über die Brücke des Kindes im Stall von Bethlehem finden seither Milliarden von Menschen zu Gott und damit auch zu sich selbst. Auch diese Brücke Gottes hat über die 2000 Jahre an Faszination nichts verloren. Es gibt keine Kunstrichtung, die sich nicht mit der Weihnachtsbotschaft befasst hat, allen voran die Malerei und die Bildhauerei, die die Weihnachtsgeschichten zeitlos und in die jeweilige Zeit hinein erzählen.
Die Brücke Gottes zu uns Menschen wird auch zur Brücke zwischen Menschen, über die Begegnung möglich wird. Das Fest der Liebe gilt allen Menschen, gleich welcher Religion und Konfession sie angehören.
Das Happy Night-Team unter der Leitung von Susanne Gryga will mit Geschichten, Gebeten, Liedern, Anspielen und praktischem Tun zum Brückengang und Brückenbau ermutigen.
Wie jedes Jahr trägt die Happy Night-Band, die sich aus der Gospelmusikerin und Sängerin Miram Schäfer, dem Pianisten Philipp Coldwell, den Schlagzeugern Deniz Ruks und Dario Pöhling und den Gitarristen Daniel Schäfer und Mattes Bollmann zusammen setzt, mit frischen Songs und bekannten Weihnachtsmelodien in bewährter Weise dazu bei, dass Gottesdienst und Party einander nicht widersprechen.
Die Abschlussandacht hält Sabine Stephan-Beckmann. Die Moderation teilen sich Marc Bollmann und Jens Jagiella. Die aufwändige Präsentation gestaltet Ralf Gryga. Die Happy Night-Torte entstand in der Küche von Ingrid Schäfer.
Historie:
10 Jahre Happy Night. Die gottesdienstliche Veranstaltung findet ununterbrochen seit 2002 am Heiligen Abend um 22 Uhr in der Kreuzkirche statt.
Der Name entstand, als bei der ersten Veranstaltung der bekannte Gospel „O happy Day“ von den Edwin Hawkin-Singers in neuer Textgestalt als „O happy night“ zum Titelsong wurde.
Jedes Jahr steht unter einem eigenen Motto. In 2010 ging es unter dem Motto „Klopfet an“ um die Tür, die Gott zu uns Menschen aufgestoßen hat und die Einladung, selbst Türen zu öffnen. Die diesjährige Thematik wird von dem Thema Brücken bestimmt. s.o.
Wie in jedem Jahr, wird das Friedenslicht aus Bethlehem von Mitgliedern der Katholischen Kirchengemeinde unter Leitung von Ludger Niebusch zu Happy Night gebracht und an die Besucherinnen und Besucher weiter verteilt.
In Ergänzung der anderen Weihnachtsgottesdienste und Christmessen möchten die 20 ehrenamtlichen Akteurinnen und Akteure zwischen 13 und 66 Jahren mit diesem Angebot Menschen erreichen, die gerne mit anderen gemeinsam die Heilige Nacht auf eine besondere gottesdienstliche Weise feiern möchten. Wie alle Jahre, erleben sie eine umgestaltete Kirche, die übrigens noch in der Nacht vom Team für den Weihnachtsgottesdienst zurückgebaut wird.
Lothar Schäfer (Bilder: Ralf Gryga)